WN, 06.11.2017

Flohmarkt der Burgfreunde
Schnäppchen machen und Gutes tun

Die Burgfreunde hatten keine Mühen gescheut und ihre Keller beziehungsweise Dachböden entrümpelt. Entsprechend warteten sie bei ihrem Flohmarkt am Sonntag mit so manchem Schnäppchen auf. Foto: Laurids Leibold, WN

Die Burgfreunde hatten Keller und Dachböden kräftig entrümpelt. Das Ergebnis präsentierten sie beim Flohmarkt im Kapitelsaal. Dort ließt sich am Sonntag so manches Schnäppchen machen.


Bücher, Dekorationsartikel, Spielzeug und allerhand andere Sachen gab es beim Flohmarkt der Burgfreunde Lüdinghausen am Sonntag im Kapitelsaal zu bestaunen. Bereits zum fünften Mal hatten die Mitglieder ihre Keller und Dachböden entrümpelt, um mit den Erlösen des Flohmarktes die Burg Lüdinghausen noch weiter zu verschönern. Die Einnahmen der diesjährigen Veranstaltung sollen in eine elek­tronische Präsentation über die Burg und ihre Geschichte fließen – „um die Burg lebendig werden zu lassen“, wie die Vorsitzende Sylvia Lezius erläuterte.


Unterstützt wurden die Burgfreunde auch in diesem Jahr wieder vom Schalke-Fanclub „Blau-Weiße Ritter“. Dessen Mitglieder kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher. Ein Teil dieser Einnahmen fließt ebenfalls in die Burg.


"Es füllt sich gerade, bis zum Nachmittag wird es noch mehr.“ (Sylvia Lezius)

Lezius war mit der ersten Resonanz zufrieden: „Es füllt sich gerade, bis zum Nachmittag wird es noch mehr.“ Der Termin des Flohmarktes sei immer an die Ausstellung BurgArt und das Kartoffelfest gekoppelt, um gegenseitig für Besucher zu sorgen, so die Vorsitzende der Burgfreunde.

Tatsächlich waren einige Gäste von der gleichzeitig stattfindenden BurgArt-Vernissage zum Flohmarkt gewandert. So auch Achim und Petra Becker. „Wir wussten gar nichts vom Flohmarkt, das war jetzt Zufall“, erzählte Achim Becker. Der Markt sei klein, aber nett, meinte er. Im Gegensatz dazu hatte Klaus Burkhard die Veranstaltung der Burgfreunde gezielt angesteuert. Er war auf der Suche nach einer „Mecki“-Figur. Und auch ohne fündig geworden zu sein, lautete sein Fazit: „Es ist schön hier.“

Anne Landsberg hingegen hatte mehr Glück. Sie erstand zwei Haushaltsartikel und kündigte danach an: „Jetzt gehe ich noch hoch zur BurgArt.“

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