WN, 24.04.2018

Burgenvereinigung in Lüdinghausen
Fachleute erkunden Renaissance-Anlage


Mitglieder der Deutschen Burgenvereinigung besichtigten die Burg Lüdinghausen. Foto: privat

Fachleute vor Ort: 176 Mitglieder der Deutschen Burgenvereinigung statteten jetzt der Burg Lüdinghausen einen Besuch ab. Anlass war eine dreitägige Schlösser- und Burgentour des Vereins durch das Münsterland, während derer auch die Mitgliederversammlung abgehalten wurde.

Begrüßt wurden die fachkundigen Gäste von der Vorsitzenden der Burgfreunde Lüdinghausen, Sylvia Lezius. Im Burghof gab es zunächst vom Leiter der Abteilung Mittelalter- und Neuzeitarchäologie beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Hans-Werner Peine, und seinem Mitarbeiter Wolfram Essling-Wintzer Informationen über die Baugeschichte der städtischen Burgen.

Gegeneinladung
Sieben Mitglieder des Burgführungsteams – Bernd Gockel, Willi Kusenberg, Sylvia Lezius, Franziska Ritter, Willi Sternemann, Dietmar Vogt und Hans Witt – führten dann die in kleine Gruppen aufgeteilten Gäste jeweils in einem etwa 45-minütigen Rundgang durch die Renaissanceräume der Burg.

Dabei zeigten sich die Teilnehmer besonders beeindruckt von der Ahnenprobe Gottfried von Raesfelds im Kapitelsaal, den Kaminen sowie der Heizung in der Renaissanceanlage.

Während dieser Führungen knüpften die Gastgeber auch Kontakte zu anderen Vereinen. So wurden die Freunde der Burg Lüdinghausen zu einem Gegenbesuch auf der Marksburg oberhalb von Braubach am Rhein, dem Hauptsitz der Deutschen Burgenvereinigung, eingeladen.

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